Fanatiker?

Waffenfanatiker?

Als Fanatismus (von fr: fanatique oder lat. fanaticus; göttlich inspiriert) bezeichnet man

  • · im engeren Sinn das Besessensein von einer Idee, Vorstellung oder Überzeugung („ein fanatischer Anhänger der xy-Ideologie oder -Gruppierung“),
     
  • · im weiteren Sinn eine besonders hohe emotionale Wertschätzung bestimmter Tätigkeiten, Interessengebiete („fanatischer Motorrad-Freak“ oder „Hertha-Fan“) oder Objekte wie z.B. Sammelobjekte.

Also sind wir doch in weitestem Sinne Waffenfanatiker? Es gibt Menschen die Briefmarken sammeln, andere sammeln Waffen. Eine Waffe ist ein Gegenstand wie jeder andere auch, es liegt alleine im Ermessen des Menschen zu entscheiden, was er damit macht. Auch eine “scharfe” Waffe kann sowohl als Sportgerät oder eben als Mordinstrument verwendet werden.
Um wieviel kleiner ist das Gefahrenpotential bei einer Airsoft-"waffe"!

Wer kann allen Ernstes behaupten, eine plastikkugel-verschießende Nachbildung sei ein Kriegsinstrument? Würden die Kriege mit Hilfe der Airsoft-Markierer ausgetragen um wieviel weniger Leid gäbe es in der Welt.

Es wird immer Menschen geben, die nichts mit Waffen zu tun haben wollen - und das ist auch gut so. Wir tragen weder unsere Sportgeräte öffentlich herum, noch drängen wir unser Hobby anderen Leuten auf. Eine gut ausgestattete M4 mit Vordergriff und Reddot, eine MP5 mit Scope und Laser, all das kann genauso faszinierend sein wie die filigranen Gravuren einer Münze.

Wenn durch unser nicht-spielen nur ein Krieg oder auch nur ein Leben gerettet werden würde, wir alle würden unser Equipment noch heute verbrennen. Aber dem ist nicht so, und wird auch nie so sein. Die Welt dreht sich weiter, auch wenn Wahnsinnige ein Flugzeug in ein Hochhaus steuern. Was wir tun, hat nun einmal keinen Einfluss auf echte Konflikte. Ein wirklicher Krieg zerstört Leben. Airsoft nicht. Wer diese Unterscheidung nicht schafft, den können und wollen wir auch nicht überzeugen.