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Allgemein
Da wir in der Regel von Freitags/Samstags bis Sonntags unterwegs sind, ist ein ausreichender Proviant notwendig. Da stellt sich natürlich die Frage ob sich jeder selber versorgt oder ob man gemeinsam einkauft. Bei uns hat sich das gemeinsame bewährt.
Wir haben immer eine Feldküche mit Proviant gepackt. Das hat bei uns den Vorteil dass wir nur eine Standardbox mit allem Wichtigen dabei haben und somit den ohnehin knappen Platz nicht mit doppelter Ausrüstung belegen müssen.
Für gewöhnlich spielen wir auf AREA V in Frankreich. Dort haben wir Räumlichkeiten, Duschen, WC, Strom und Wasser was die ganze Sache natürlich vereinfacht.
Zum Thema Schlafen bzw. Aufenthalt,
Ein Schlafsack leistet gute Dienste, ausreichend Decken tun es aber genauso, alles eine Frage des Platzes im Fahrzeug. Da nicht jeder im Lotto gewonnen hat ist es auch keine Schande wenn man beim ersten Spiel nicht gleich mit einem Feldbett ankommt. Eine Luftmatratze oder eine ISO-Matte reichen vollkommen. Ein kleines Kissen kann den Schlafkomfort erheblich erhöhen.
Womit wir zur weiteren Ausrüstung kommen.
Niemand wird euch ohne Schutzbrille mitspielen lassen. Sie ist neben der Waffe das wichtigste was Ihr braucht, und sie muss eure Augen zuverlässig vor Treffern schützten. Auf die einzelnen Varianten und Fabrikate will ich hier gar nicht weiter eingehen, dazu gibt es in den versch. Foren und Shops genügend Beispiele. Brillenträger haben hier ein besonderes Problem, das beschlagen der Korrekturbrille und das beschlagen der Schutzbrille. Ein Antibeschlagmittel sollte auf alle Fälle mit ins Gepäck. Aus unserer Erfahrung beschlägt eine Brille unter einer Gittermaske weniger, aber nicht jeder kommt mit dem Gittertmuster im Sichtfeld klar.
Wo wir gerade beiden Augen sind, der Rest von Kopf und Gesicht braucht auch Schutz. Eine Kopfbedeckung muss auch noch her. Es reicht ein Boonie aus, zumindest im Freien. Er schütz den Kopf vor den direkten Treffern, vor Dornen und Ästen. Aber auch als Wetterschutz ist er nicht schlecht, egal ob er vor Regen oder vor direkter Sonneneinstrahlung schützt. Wer spielt schon gerne mit nassen Haaren oder will mit einen Sonnenstich nach Hause fahren?
Es gibt aber noch andere Alternativen. Im Häuserkampf ist ein fester Helm von Vorteil. Wer das erste mal spielt wird nicht gleich mit einen Kevlar-Helm antreten, es sei denn er hat ihn noch als Souvenir von Y-Tours zu Hause. Statt einen relativ schweren Kevlar-Helm kann man auch zu einem leichterem und deutlich günstigerem Paradehelm greifen. Es gibt auch noch andere Helme fürs Skaten oder Snowboarden die ihren Zweck erfüllen, ein wenig abschleifen das sie nicht mehr glänzen und fertig ist der neue Kopfschutz. Oder ein stylishes Airbrushing? Eurem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt.
Wir bewegen uns auf unebenem und teilweise sehr steinigem Gelände. Daher ist es wichtig Schuhwerk zu tragen, das zuverlässig vor Umknicken schützt. Es bieten sich also Stiefel an. Natürlich dürft Ihr auch in anderen Schuhen mitspielen, aber es ist eure Gesundheit die Ihr gefährdet. Wir können nur dringend zu Stiefeln raten, auch wenn es nur billige Imitate der Kampfstiefel sind.
Tarnkleidung ist eigentlich ebenfalls ein Muss Es gibt Leute die SWAT-Einheiten nach spielen, deren “ Tarnfarben ” sind etwas anderes als die von “ gewöhnlichen “ Spielern :-). Alle anderen sollten sich aber eine BDU´s (Battle Dress Uniform) zulegen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand, man wird nicht so schnell gesehen und die Hausfrau neben mir meint dass man seine doch etwas teurere Alltagskleidung schont und man Flecken nicht so schnell sieht :-). Der Feldanzug (BW) ist äußerst robust und zu empfehlen. Wem es an Geld mangelt oder sich noch gar nicht sicher ist ob er dieses Hobby länger nachgehen will, dem sollte für den Anfang auch eine gebrauchte reichen. Eine gute Bezugsquelle haben wir in Heilbronn im Army-Shop. Leider ist es kein Onlineshop, dafür aber ist die Beratung vor Ort erstklassig und die Preise sehr gut, so dass sich auch eine Anfahrt aus Stuttgart lohnt. Was evtl. noch berücksichtigt werden sollte; eine Ersatz-BDU einzupacken. Falls es mal regnet oder eine Hose aus welchen Gründen auch immer reißen sollte.
Nun zum interessantesten Teil der Ausrüstung.
Eine AEG oder auch SAEG sollte man schon haben, weil ohne wird wohl wenig Spielspass aufkommen. Es gibt auch die so genannten Springs (Airsoft-Markierer die nach jeden Schuss von Hand gespannt werden müssen), aber bei einen Spiel mit Dutzenden von AEG Spielern wird man mit einer Spring nicht weit kommen. Ausnahmen bei den Springs sind Sniper Gewehre, die jedoch sind eher was für erfahrende AS Spieler und nicht als erste ASG zu empfehlen.
Das Thema AEG´s könnten wir nun auf zig Seiten weiter ausbauen, welche genau zu empfehlen ist usw. aber man kann es nicht verallgemeinern. Es kommt immer auf die Wünsche des Spielers an, muss sie aus Metall sein, soll es eine kurze oder eine lange AEG sein und und und. Schaut euch doch einfach mal in einem Laden um. Wir haben gute Erfahrungen mit dem Ladengeschäft von Funnyguns gemacht. Ob Ihr direkt eine getunte AEG habt oder nicht ist schlichtweg eine Frage des Geldbeutels. Spielt ruhig erst einmal mit der Standard Version und macht euch damit vertraut, danach kann man immer noch überlegen wie weit man geht. Tuning kostet teilweise ein vielfaches der AEG und geht teilweise auch auf deren Lebensdauer.
Bedenkt auch, dass zu der jeweiligen AEG natürlich noch ein passender Akku und genügend Magazine gehören. Wer LowCaps ( Magazine mit geringem BB-Vorrat) bevorzugt sollte natürlich sehen dass er ausreichend hat. Aber zum ersten Spiel braucht man sicherlich nicht 6 Magazine. Eine „Backup“ Waffe ist nie verkehrt, aber bei den ersten Spiel sicherlich ein NTH (Nice To Have) Die meisten verwenden dafür eine Gaspistole. GBB (GasBlowBack) sind durch den realistischen Rückschlag des Schlittens besonders beliebt, aber auch NBB (NonBlowBack) sind aufgrund des günstigen Preises weit verbreitet.
Kommen wir zu der Frage wohin mit dem ganzen Gerödel während des Spiels. Ein brisantes Thema. Koppel? Oder Weste? Brauch ich das überhaupt? NTH, aber zum ersten Spiel reichen normalerweise die Taschen der BDU. Diese bietet genug Platz für seine 3 Magazine und etwas Reservemunition. Eine Trinkflasche (sofern vorhanden) kann man an den Gürtel machen. Es ist völlig unnötig beim ersten Spiel mit einer KSK-Weste von KHS aufzulaufen. Dann reicht eigentlich eine normale Weste mit ausreichend Taschen für BB´s, Magazine, evtl. Gas, Wasserflasche und Verpflegung für 2-3 Stunden. Viel später kann man immer noch je nach Geldbeutel entscheiden was man haben möchte. Die Auswahl renommierte Hersteller ist groß. Guarder, TacGear, Blackhawk, Arktis, WebTex und KHS stellen ausgezeichnete Westen her die für Airsoft eigentlich übertrieben sind, aber cool aussehen :-). Eben Alles eine Frage des Geschmacks und des Geldbeutels.
Die Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig, aber das sind zu Anfang die wichtigsten Gedanken die man sich machen sollte. Das eine oder Andere lässt sich mit Sicherheit von einem Teamkollegen auch mal ausleihen wenn man sich noch nicht sicher ist ob der Sport was dauerhaft dür einen ist oder nicht.
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